Der Vorschlag aus Abschnitt CB (CAN-Wert innerhalb 300 s verlangen) wurde gemessen und trifft nicht: er haette zwei eindeutige Werkbank-Tage durchgelassen (CAN 5 Minuten neben dem Minimum) und echte Fahrzeugtage verworfen - am stehenden Fahrzeug schweigt CAN, eine CAN-Frist verwirft also ausgerechnet die Ruhespannung. Der wirkliche Mechanismus: zustand_oder_none() liefert den zuletzt bekannten Zustand unabhaengig vom Alter, und pruefen() stempelte ihn mit "jetzt". Ein schweigender Dongle "misst" damit alle fuenf Minuten weiter seinen letzten Wert. Am Bestand belegt: der 16.08.2026 trug einen Tageseintrag, obwohl der Sensor an dem Tag kein einziges Mal gemeldet hatte (naechste echte Meldung 885 Minuten entfernt); sieben von 19 Eintraegen standen mehr als fuenf Minuten von jeder echten Meldung entfernt. messzeitpunkt() beantwortet jetzt beide Fragen an einer Stelle: ist das eine neue Messung, und wann wurde sie gemacht. Gestempelt wird mit der Geraetezeit, wenn zuordenbar - so wie der Rueckblick es laengst tut, der damit die richtige Umsetzung war und keine Aenderung brauchte. Der Tag kommt aus der Messung, nicht aus date.today(). Die Frischepruefung steht vor der Plausibilitaetsgrenze, sonst warnt ein offline gegangener Dongle alle fuenf Minuten ueber denselben Wert (77 identische Zeilen in 3000 Protokollzeilen gezaehlt). Die erste Fassung mass das Alter an last_updated und hatte damit ein Loch, das erst die Live-Pruefung zeigte: Home Assistant setzt beim Hochfahren jede Entitaet neu, last_updated steht danach auf der Neustartzeit. Gemessen: nach dem Neustart um 21:12:54 trug der Spannungssensor last_updated 21:12:54, waehrend die Meldezeit desselben Datensatzes 14:46:47 sagte. Das Alter wird deshalb an der Messzeit gemessen. Geprueft: 18 Tests in tests/batterie/, davon fallen 16 gegen HEAD; alle 116 Backend-Tests gruen; live im Testcontainer belegt - der erste Takt nach dem Neustart meldet "keine neue Messung" statt der bisherigen Warnung. Offen: Werkbank und Fahrzeug lassen sich aus diesen Daten nicht sicher trennen. Abgestellt sind die erfundenen Eintraege, nicht die Frage, wo der Dongle steckt.
Audi Dashboard — „Mein Audi" für Home Assistant
Fahrtenbuch, Tankstatistik, Reifen- und Servicebuch für ein einzelnes Fahrzeug — als eigener Sidebar-Eintrag in Home Assistant und als iOS-App, die dieselben Daten zeigt.
Die App wertet aus, was Home Assistant ohnehin über das Fahrzeug weiß (Zündung, Kilometerstand, Tankfüllstand, Bordspannung, GPS — etwa über einen Teltonika FMM003 oder eine EU-Data-Act-Integration des Herstellers), und macht daraus einen dauerhaften Bestand: erkannte Fahrten, erkannte Tankvorgänge, Belegdaten aus hochgeladenen Tank-PDFs, ein Spannungsverlauf über Jahre.
Privates Projekt für ein bestimmtes Fahrzeug. Es ist nicht als allgemein nutzbare Integration gedacht und steht in keinem Verhältnis zur AUDI AG.
Installation
HACS scheidet aus, und zwar endgültig: laut eigener Dokumentation (hacs.xyz/docs/faq/private_repositories) kann HACS grundsätzlich nicht mit privaten GitHub-Repositories arbeiten — „HACS can only get publicly available information", ohne Ausnahme für Tokens oder verbundene Konten. Und öffentlich machen ist keine Option: das Repository enthält die Audi-Hausschrift und die Typenschilder, die nur für diese eine private Installation lizenziert sind.
Der Installer unten ist deshalb nicht die zweite Wahl, sondern der einzige Weg für die Erstinstallation — die Integration muss laufen, bevor sie sich selbst aktualisieren kann.
Für Updates danach gibt es seit 2026-08-24 einen zweiten, bevorzugten
Weg: die Integration lädt ihre neueste Fassung direkt von Gitea und ersetzt
sich selbst (Einstellungen → Geräte & Dienste → Audi Dashboard →
Konfigurieren, dort ein Gitea-Zugriffstoken eintragen; danach in der App
unter Einstellungen → Integration-Update). Grund: Windows Smart App Control
blockiert die Ausführung von install.ps1 zuverlässig und lässt sich —
anders als der SmartScreen davor — nicht per „trotzdem ausführen" umgehen.
Der Installer unten bleibt der Weg für die Erstinstallation und für den
seltenen Fall, dass das Selbst-Update selbst nicht mehr erreichbar ist.
Von einem Windows-Rechner aus, der das config-Verzeichnis der HA-Instanz
erreicht (Samba-Add-on oder gemounteter Pfad):
homeassistant\installationspaket\Installieren.cmd
Das Skript kopiert custom_components\audi_dashboard\ in die Instanz und
fasst sonst nichts an — keine configuration.yaml, keine Fahrzeugdaten. Mit
-Pruefen zeigt es vorher, was es tun würde. Details und die
Sicherheitszusagen stehen im Kopf von
install.ps1.
Danach ebenfalls: neu starten, Integration hinzufügen.
Nach der Installation
Sensoren zuordnen — Einstellungen → Fahrzeug einrichten → Setup in der App. Im Auslieferstand ist bewusst kein Sensor vorbelegt: welche Entity-IDs richtig sind, hängt an der Instanz, und eine gesetzte, aber falsche ID ist schlechter als eine leere. Zwingend ist allein der Zündungs-/ACC-Sensor — er trägt die Fahrterkennung. Änderungen wirken sofort, ohne Neustart.
Datenaufbewahrung verlängern — Home Assistant löscht Sensor-Verläufe nach
10 Tagen. Das begrenzt, wie weit „Daten importieren aus Home Assistant"
zurückreichen kann, und was einmal gelöscht ist, kommt nicht wieder. Der Block
aus recorder_snippet.yaml hebt das
auf ein Jahr an; dort steht auch der gemessene Platzbedarf. Bewusst nicht
automatisch eingefügt: das ist eine Entscheidung über den Plattenplatz der
Instanz.
Vergangenes nachholen — Einstellungen → Einrichten → Daten importieren aus Home Assistant leitet Fahrten, Tankvorgänge und Spannungswerte rückwirkend aus dem bereits aufgezeichneten Verlauf ab.
Was die Integration mitbringt
| Panel | Sidebar-Eintrag „Mein Audi", von der Integration selbst angemeldet |
| Entitäten | sensor.audi_dashboard_* — Profil, Fahrten, Tankvorgänge, Fahrzeugstatus, Batterieverlauf, Reifenzähler |
| Dienste | audi_dashboard.* — 18 Stück, in Entwicklerwerkzeuge → Aktionen dokumentiert |
| Daten | /config/audi_dashboard/ — JSON und JSON Lines, dauerhaft, nie von einem Update angefasst |
| Abhängigkeit | pypdf (für Tankbelege), von Home Assistant automatisch nachinstalliert |
Die Nutzlast der Entitäten steckt im Attribut daten und ist ausdrücklich von
der Aufzeichnung ausgenommen — das Fahrtenarchiv wächst über Jahre auf
Hunderte Kilobyte und hat in der Recorder-Datenbank nichts verloren.
Companion-App (iOS)
companion-app/ ist dieselbe Oberfläche als eigenständige App (React +
Capacitor), die über die HA-API auf dieselben Entitäten und Dienste zugreift.
Sie trägt ihre Version fest einkompiliert und meldet selbst, wenn sie älter
ist als die installierte Integration — siehe
VERSIONIERUNG.md.
Ordner in diesem Repository
| Ordner | Inhalt |
|---|---|
custom_components/audi_dashboard/ |
die Integration — Backend und Panel-Dateien |
companion-app/ |
die iOS-App |
design-system/ |
gemeinsame UI-Bausteine (@audi-dash/ui) |
homeassistant/ |
Installationspaket, Konfigurationsschnipsel, Anleitungen |
testumgebung/ |
Wegwerf-Home-Assistant in Docker für Entwicklung und Tests |
tests/belegparser/ |
Regressionstest des Tankbeleg-Lesers |