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tobias b73a8fb334 Meldezeit auch nach hinten prüfen - "Geparkt seit 20698 Tg." war die Unix-Epoche
geraetezeit() prüfte nur, ob die Meldezeit in der Zukunft liegt. Ein Sensor,
der 0 meldet, rutschte durch, und fromtimestamp(0) ergibt 1970 - auf der realen
Instanz sichtbar als "Geparkt seit 20698 Tg. 9 Std. 39 Min.".

Neu geraetezeit_plausibel(): nicht aus der Zukunft und nicht älter als
MELDEZEIT_RUECKLAUF (365 Tage). Geprüft wird an drei Stellen - beim Auslesen
der Gerätezeit, beim Setzen des Parkbeginns und beim LADEN aus dem
Laufzeit-Store, denn ein einmal falsch gespeicherter Wert überlebt sonst jedes
Update.

Fängt auch eine im Setup falsch zugeordnete ID-Entität ab: das flespi-Gerät hat
drei ID-Sensoren, deren Namen dem Zeitstempel ähneln, und deren Werte ergeben
als Unix-Zeit ebenfalls 1970.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-02 11:58:57 +02:00

611 lines
26 KiB
Python

"""Lesezugriff auf den aufgezeichneten Zustandsverlauf (recorder).
Über Home Assistants eigene recorder-API
(`homeassistant.components.recorder.history.get_significant_states`), nicht
über direkten SQL-Zugriff auf home-assistant_v2.db: das Datenbankschema des
recorders ist HA-intern und ändert sich zwischen Versionen, die Funktion
dagegen ist die von HA selbst benutzte und stabile Schnittstelle.
`significant_changes_only=False` ist wichtig: bei numerischen Sensoren
(Kilometerstand, Tankfüllstand) liefert der Standardmodus nur "auffällige"
Änderungen und verschluckt genau die kleinen Schritte, aus denen sich
Fahrstrecke und Tankvorgänge zusammensetzen.
WAS HIER GEGENÜBER DER PYSCRIPT-FASSUNG WEGFÄLLT: das Fahrtabschluss-
Screening las den Verlauf früher über die HTTP-REST-API (/api/history/period)
und brauchte dafür ein langlebiges Zugriffstoken in
audi_dashboard/ha_token.txt - ein eigener Installationsschritt, der bei jeder
Neuinstallation vergessen werden konnte und dessen Fehlen sich nur als
Warnung im Protokoll zeigte (Fahrten blieben dann stumm ohne Strecke). Als
echte Integration liest die App den Verlauf direkt; Token und
Installationsschritt entfallen ersatzlos.
Die recorder-Abfrage läuft über den Executor: ein Datenbankzugriff hat im
Event-Loop nichts verloren.
"""
from __future__ import annotations
import datetime
import logging
import asyncio
from homeassistant.components.recorder import get_instance, history
from homeassistant.core import HomeAssistant
_LOGGER = logging.getLogger(__name__)
Verlaufspunkt = tuple[datetime.datetime, str]
def _rohverlauf(
hass: HomeAssistant, entity_id: str, start: datetime.datetime, ende: datetime.datetime
) -> list[Verlaufspunkt]:
roh = history.get_significant_states(
hass, start, ende, [entity_id], None, True, False
)
ergebnis: list[Verlaufspunkt] = []
for zustand in roh.get(entity_id) or []:
# "unknown"/"unavailable" bedeuten "keine Meldung", nicht "Wert 0" -
# würden sie durchgereicht, ergäbe ein Ausfall der Datenquelle eine
# Fahrt mit absurder Kilometerdifferenz.
if zustand.state in ("unknown", "unavailable", None, ""):
continue
ergebnis.append((zustand.last_updated, zustand.state))
ergebnis.sort(key=lambda p: p[0])
return ergebnis
async def verlauf_lesen(
hass: HomeAssistant,
entity_id: str | None,
start: datetime.datetime,
ende: datetime.datetime,
) -> list[Verlaufspunkt]:
"""Zustandsverlauf einer Entität als aufsteigende Liste von
(Zeitpunkt, Rohwert). Leere Liste, wenn die Entität nicht zugeordnet ist,
im Zeitraum nichts vorliegt oder der recorder nicht erreichbar ist."""
if not entity_id:
return []
try:
return await get_instance(hass).async_add_executor_job(
_rohverlauf, hass, entity_id, start, ende
)
except Exception: # noqa: BLE001 - der Verlauf ist Beiwerk, nie der Kern
# Ohne Verlauf bleibt eine Fahrt ohne Strecke bzw. der Import leer -
# beides ist verkraftbar. Den aufrufenden Ablauf deswegen abzubrechen
# wäre es nicht.
_LOGGER.warning("Verlauf von %s nicht lesbar", entity_id, exc_info=True)
return []
def fahrtsignal(werte: object) -> str:
"""Die Entität, die Fahrtbeginn und -ende auslöst.
Der Trip-Status des Geräts, wenn er zugeordnet ist - sonst die Zündung,
wie vor der Trennung der beiden Rollen. Damit laufen bestehende
Installationen unverändert weiter, ohne dass jemand etwas zuordnen muss.
Eine gemeinsame Stelle, weil sonst Livepfad (fahrterkennung.py) und
Rückblick (historienimport.py) auseinanderlaufen könnten - dieselbe Regel
wie bei UNPLAUSIBLE_KMH und MINDESTDAUER_S."""
return getattr(werte, "TRIP_SENSOR", "") or getattr(werte, "ZUENDUNG_SENSOR", "")
def als_kilometerstand(wert: object) -> float | None:
"""Ein eingegebener Kilometerstand, oder None wenn er unbekannt ist.
**Null heisst unbekannt.** Der Eigentuemer wollte einen Weg, einen
Tankvorgang ohne Kilometerstand einzutragen, und eine 0 im Zahlenfeld ist
dafuer die naheliegende Geste (01.09.2026).
Sie wird deshalb hier abgefangen und NICHT gespeichert. Sechs Stellen im
Projekt lesen `odometer_km` und behandeln ausschliesslich None als
unbekannt - eine echte 0 waere fuer sie ein Fahrzeug mit Tachostand null:
die "gefahrene Distanz seit der letzten Tankung" waere der gesamte
Tachostand, und der Langzeitverbrauch rechnete gegen eine Spanne, die es
nie gab. Eine Sonderbehandlung an sechs Lesestellen waere sechsmal die
Gelegenheit, sie zu vergessen; eine Normalisierung an der Eingabe ist
einmal.
Negative Werte fallen aus demselben Grund heraus - ein Tacho zaehlt nicht
rueckwaerts."""
if wert is None or wert == "":
return None
try:
zahl = float(wert) # type: ignore[arg-type]
except (TypeError, ValueError):
return None
return zahl if zahl > 0 else None
def zeit_normalisiert(wert: object) -> datetime.datetime | None:
"""Akzeptiert ISO-Zeit mit oder ohne Zeitzone und normalisiert auf UTC.
Ohne Zeitzone gilt die lokale Zeit von Home Assistant - die Oberfläche
schickt sowohl bei manueller Eingabe (Fahrt/Tankvorgang von Hand anlegen
oder bearbeiten, fahrterkennung.py/belege.py) als auch beim rückwirkenden
Import (historienimport.py) Ortszeit, nie UTC. Ohne diese Normalisierung
bliebe ein von Hand erfasster Zeitstempel naiv (kein tzinfo) - und
historienimport.py's eigene Dublettenprüfung (_ueberschneidet() für
Fahrten, bekannte_zeiten für Tankvorgänge) überspringt jeden Datensatz mit
naivem Zeitstempel stillschweigend, statt ihn auf Überschneidung zu
prüfen. Ein von Hand angelegter oder bearbeiteter Datensatz wäre dadurch
nie vor einem doppelten Import geschützt - genau die Lücke, die diese
gemeinsame Funktion schließt, indem jeder Schreibpfad dieselbe
Normalisierung durchläuft."""
if not wert:
return None
ts = datetime.datetime.fromisoformat(str(wert))
if ts.tzinfo is None:
ts = ts.astimezone()
return ts.astimezone(datetime.UTC)
def zahl(wert: object) -> float | None:
try:
return float(wert) # type: ignore[arg-type]
except (TypeError, ValueError):
return None
# Kein Auto dieser Art erreicht diesen Schnitt. Eine errechnete
# Durchschnittsgeschwindigkeit darüber ist kein Beleg für eine schnelle
# Fahrt, sondern für einen fehlerhaften Kilometerstand-Sprung am Fahrtrand
# (z. B. ein Ausreißer im Verlauf oder ein knapp daneben liegender
# wert_bei()/naechster_wert()-Treffer über eine Lücke hinweg). Gemeinsam für
# den Import (historienimport.py) und die Live-Vervollständigung
# (screening.py) - beide dürfen dieselbe Strecke nie unterschiedlich
# bewerten.
UNPLAUSIBLE_KMH = 300
# Kuerzer als das ist Zuendung ohne Fahrt: Radio, Tuer oeffnen, Diagnose - oder,
# seit die Pausentoleranz entfallen ist, ein prellender Zuendungseingang. Am
# 31.08.2026 sind daraus an einem einzigen Tag elf Fahrten mit 0 km entstanden,
# zwei davon mit null Sekunden Dauer.
#
# Die Zahl stand vorher nur in historienimport.py, dessen eigener Kommentar den
# Widerspruch sogar benannte ("die Live-Erkennung legt sie zwar an"): derselbe
# Vorgang wurde beim Import verworfen und live gespeichert. Sie lebt deshalb
# jetzt hier, gemeinsam mit UNPLAUSIBLE_KMH und aus demselben Grund - beide
# Wege duerfen denselben Vorgang nie unterschiedlich bewerten.
MINDESTDAUER_S = 60
def durchschnitt_kmh(distanz_km: float | None, dauer_s: float | None) -> float | None:
"""km/h aus Strecke und Dauer, oder None wenn eine der beiden fehlt oder
die Dauer nicht positiv ist."""
if distanz_km is None or not dauer_s or dauer_s <= 0:
return None
return round(distanz_km / (dauer_s / 3600.0), 1)
# Wie lange auf die Meldezeit desselben Datensatzes gewartet wird.
#
# Die flespi-Integration setzt die Entitäten eines Datensatzes nacheinander:
# am 01.09.2026 gemessen stand die Zündung um 07:35:23.633 und die zugehörige
# Meldezeit 2 ms später um 07:35:23.635. Ohne diese kurze Wartezeit läse man
# den Zeitstempel des VORIGEN Datensatzes - beim Fahren zehn Sekunden daneben,
# im Stand aber möglicherweise Stunden, weil das Gerät dort nur alle paar
# Stunden einen Satz schreibt (Data Acquisition, On Stop: 43200 s).
MELDEZEIT_FRIST_S = 2.0
MELDEZEIT_TAKT_S = 0.05
# Wie weit die Geräteuhr der von Home Assistant vorauslaufen darf, bevor der
# Zeitstempel verworfen wird. Etwas Luft für Drift, aber keine Stunden - eine
# falsch gestellte Geräteuhr darf die Auswertung nicht mitreißen.
MELDEZEIT_VORLAUF = datetime.timedelta(minutes=5)
# Und wie weit sie hoechstens ZURUECKliegen darf.
#
# Der Grund ist real: am 02.09.2026 stand auf der Instanz des Eigentuemers
# "Geparkt seit 20698 Tg. 9 Std. 39 Min." - das ist der 31.12.1969, also die
# Unix-Epoche. Der Meldezeit-Sensor hatte 0 gemeldet (dasselbe Verhalten wie
# external_power_voltage bei abgestecktem Dongle, siehe Abschnitt Z), und
# fromtimestamp(0) ergibt genau diesen Zeitpunkt. Geprueft wurde bis dahin nur
# die Zukunft, nicht die Vergangenheit.
#
# 365 Tage (Vorgabe des Eigentuemers). Das Geraet puffert real nur Stunden bis
# Tage (On-Stop-Sendeperiode 24 h), die Grenze ist also sehr weit gefasst - und
# genau deshalb ungefaehrlich: sie kann keine echte gepufferte Meldung
# verwerfen. Was sie fangen soll, liegt Jahrzehnte daneben: eine 0 ergibt 1970,
# und eine faelschlich zugeordnete ID-Entitaet (im flespi-Geraet heissen drei
# davon aehnlich wie der Zeitstempel) ebenfalls - 1304 etwa waere der
# 01.01.1970, 00:21 Uhr.
MELDEZEIT_RUECKLAUF = datetime.timedelta(days=365)
def geraetezeit_plausibel(
gemeldet: datetime.datetime | None, jetzt: datetime.datetime
) -> bool:
"""Kann dieser Zeitstempel wirklich vom Geraet stammen?
Weder aus der Zukunft (falsch gestellte Uhr) noch aus grauer Vorzeit -
siehe MELDEZEIT_RUECKLAUF fuer den Fall, der das ausgeloest hat."""
if gemeldet is None:
return False
return (
gemeldet <= jetzt + MELDEZEIT_VORLAUF
and gemeldet >= jetzt - MELDEZEIT_RUECKLAUF
)
async def geraetezeit(
hass: HomeAssistant,
sensor: str | None,
ereigniszeit: datetime.datetime | None,
standard: datetime.datetime,
) -> datetime.datetime:
"""Der Zeitstempel, den das Gerät seinem Datensatz mitgegeben hat - oder
`standard`, wenn er fehlt oder unglaubwürdig ist.
Warum das nötig ist: `standard` ist die Uhrzeit, zu der Home Assistant den
Zustandswechsel verarbeitet hat. Hat das Gerät gepuffert - Funkloch,
Tiefgarage, Tiefschlaf -, liegt die Wahrheit beliebig weit davor. Am
01.09.2026 gemessen: ein Datensatz mit Fahrtende trug die Gerätezeit
07:29:04 und kam um 07:35:23 an, sechs Minuten später.
Der Wert ist eine Unix-Sekunde in UTC, nicht Ortszeit - ebenfalls
nachgemessen: der Versatz zur UTC-Uhr von Home Assistant lag bei Sekunden,
nicht bei zwei Stunden. Eine Zeitzonenumrechnung wäre nicht nur unnötig,
sie baute einen Zwei-Stunden-Fehler ein.
Gemeinsam für Fahrterkennung und Tankerkennung: beide legen Datensätze mit
einem Zeitstempel an und dürfen ihn nie unterschiedlich bestimmen - dieselbe
Regel wie bei UNPLAUSIBLE_KMH und MINDESTDAUER_S."""
if not sensor:
return standard
if ereigniszeit is not None:
wartezeit = 0.0
while wartezeit < MELDEZEIT_FRIST_S:
zustand = hass.states.get(sensor)
if zustand is not None and zustand.last_updated >= ereigniszeit:
break
await asyncio.sleep(MELDEZEIT_TAKT_S)
wartezeit += MELDEZEIT_TAKT_S
zustand = hass.states.get(sensor)
try:
gemeldet = datetime.datetime.fromtimestamp(
float(zustand.state), datetime.UTC # type: ignore[union-attr]
)
except (AttributeError, TypeError, ValueError, OSError, OverflowError):
return standard
if gemeldet > standard + MELDEZEIT_VORLAUF:
_LOGGER.warning(
"Meldezeit %s liegt in der Zukunft (jetzt %s) - verworfen",
gemeldet.isoformat(), standard.isoformat(),
)
return standard
if gemeldet < standard - MELDEZEIT_RUECKLAUF:
_LOGGER.warning(
"Meldezeit %s liegt mehr als %s Tage zurueck (jetzt %s) - verworfen. "
"Der Sensor meldet vermutlich 0, oder im Setup ist statt des "
"Zeitstempels eine ID-Entitaet zugeordnet",
gemeldet.isoformat(), MELDEZEIT_RUECKLAUF.days, standard.isoformat(),
)
return standard
return gemeldet
def wert_bei(
verlauf: list[Verlaufspunkt], zeitpunkt: datetime.datetime
) -> float | None:
"""Der zuletzt vor `zeitpunkt` gemeldete Zahlenwert, sonst der erste
danach, sonst None.
"Zuletzt davor" ist die richtige Wahl für einen Zählerstand: der
Kilometerstand bei Fahrtbeginn ist der, der zuletzt gemeldet wurde, nicht
der nächste (der schon Strecke enthält)."""
davor = None
for ts, wert in verlauf:
gezahlt = zahl(wert)
if gezahlt is None:
continue
if ts <= zeitpunkt:
davor = gezahlt
else:
return davor if davor is not None else gezahlt
return davor
def wert_ab(
verlauf: list[Verlaufspunkt], zeitpunkt: datetime.datetime
) -> float | None:
"""Der erste ab `zeitpunkt` gemeldete Zahlenwert, sonst der letzte davor.
Gegenstueck zu wert_bei(). Fuer einen ZAEHLER ist -zuletzt davor- richtig
(der Kilometerstand aendert sich im Stand nicht), fuer einen gemessenen
FUELLSTAND nicht: der driftet.
Am 01.09.2026 an der Fahrt Eichstaett - Adelschlag nachgemessen. Der
Tankstand stand am Ende der vorigen Fahrt (13:52) auf 36,4 l, beim ersten
Datensatz der neuen Fahrt (16:20:49) auf 36,2 l - in der Standzeit dazwischen
ist niemand gefahren. Diese 0,2 l Setzung wurden der neuen Fahrt zugerechnet:
0,8 l statt 0,6 l auf 6,9 km, also **11,4 statt 8,7 l/100 km**.
Das Fahrtende bleibt bei wert_bei(): dort ist die Fahrt vorbei, und der
letzte waehrend der Fahrt gemeldete Stand ist der richtige - der naechste
kaeme erst Stunden spaeter und traege dieselbe Setzung wieder herein."""
danach = None
for ts, wert in verlauf:
gezahlt = zahl(wert)
if gezahlt is None:
continue
if ts >= zeitpunkt:
danach = gezahlt
break
if danach is not None:
return danach
return wert_bei(verlauf, zeitpunkt)
def route_aus_verlauf(
lat_verlauf: list[Verlaufspunkt],
lon_verlauf: list[Verlaufspunkt],
start: datetime.datetime,
ende: datetime.datetime,
) -> list[list[float]] | None:
"""Baut eine chronologische Liste von [lat, lon]-Punkten für die
Fahrt-Detailkarte, aus zwei getrennt geführten Sensor-Verläufen (die
FMM003 liefert Breiten-/Längengrad als zwei unabhängige Sensoren, siehe
STANDORT_LAT_SENSOR/STANDORT_LON_SENSOR). Jeder Breitengrad-Punkt im
Fenster [start, ende] bekommt den zeitlich nächstgelegenen Längengrad-Wert
zugeordnet - beide Sensoren aktualisieren unabhängig voneinander, exakt
gleiche Zeitstempel sind nicht garantiert. None bei weniger als zwei
Punkten (keine sinnvolle Linie)."""
punkte: list[list[float]] = []
for ts, wert in lat_verlauf:
if not (start <= ts <= ende):
continue
lat = zahl(wert)
if lat is None:
continue
lon = naechster_wert(ts, lon_verlauf)
if lon is None:
continue
punkte.append([lat, lon])
return punkte if len(punkte) >= 2 else None
# Wie weit die GNSS-Strecke vom Kilometerstand des Fahrzeugs abweichen darf.
#
# Beide Enden des Kilometerstands sind auf ganze Kilometer gerundet (am
# echten Fahrzeug nachgemessen: 147 Schritte von exakt 1,0 km, kein einziger
# feinerer). Die wahre Strecke liegt damit irgendwo in einem Fenster von
# +/- 1 km um die Differenz. Was darin liegt, ist mit dem Fahrzeugwert
# vereinbar; was darueber hinausgeht, ist es nicht - dann stimmt etwas nicht,
# und der Fahrzeugwert behaelt recht.
GNSS_TOLERANZ_KM = 1.0
def zaehlerstrecke(
punkte: list[Verlaufspunkt],
start: datetime.datetime,
ende: datetime.datetime,
) -> float | None:
"""Die im Fenster [start, ende] gefahrene Strecke aus einem laufenden
Kilometerzaehler.
Der Anker ist der letzte Datensatz AM ODER VOR `start`, nicht der erste
danach: der Zaehlerstand zu Fahrtbeginn ist der zuletzt gemeldete - dieselbe
Ueberlegung wie bei wert_bei(). Ohne ihn fehlt die Strecke zwischen dem
Beginn und dem ersten Datensatz danach.
WARUM DIESE FUNKTION EXISTIERT: Livepfad und Rueckblick haben dieselbe
Fahrt unterschiedlich gemessen. Das Screening las den Verlauf ueber
verlauf_lesen(), das den Stand ZU BEGINN des Fensters mitliefert; der
Rueckblick schnitt sein Fenster streng heraus und verlor genau diesen
Punkt. Am 01.09.2026 an der echten Fahrt nachgemessen: 6,896 km gegen
6,816 km fuer denselben Zeitraum. Das ist die Doppelbewertung, die dieses
Projekt bei UNPLAUSIBLE_KMH und MINDESTDAUER_S schon zweimal ausgeraeumt
hat - jetzt schneiden beide Wege durch dieselbe Funktion."""
davor = [p for p in punkte if p[0] <= start]
im_fenster = [p for p in punkte if start < p[0] <= ende]
return strecke_aus_zaehler((davor[-1:] if davor else []) + im_fenster)
def strecke_waehlen(
grob: float | None, fein: float | None
) -> tuple[float | None, bool]:
"""Welche der beiden Streckenangaben gilt - und wurde die feine genommen?
`grob` ist die Differenz der Fahrzeug-Kilometerstände: der Anker. Er ist
der Tacho, er driftet nicht, und er ist die Zahl im Cockpit - aber er löst
nur ganze Kilometer auf. `fein` ist die Strecke aus dem GNSS-Zähler des
Geräts: metergenau, dafür anfällig für fehlenden Empfang und Drift.
Die feine gilt, solange sie innerhalb der Rundungsunschärfe des Ankers
liegt (GNSS_TOLERANZ_KM) - oder wenn es gar keinen Anker gibt, denn dann
ist irgendeine Messung besser als keine. Liegt sie darüber, hat der Anker
recht: dann fehlte Empfang oder der Zähler ist gedriftet.
Gemeinsam für Livepfad (screening.py) und Rückblick (historienimport.py) -
dieselbe Regel wie bei UNPLAUSIBLE_KMH und MINDESTDAUER_S: beide Wege
dürfen dieselbe Fahrt nie unterschiedlich bewerten."""
if fein is None:
return grob, False
if grob is None or abs(fein - grob) <= GNSS_TOLERANZ_KM:
return fein, True
return grob, False
def ist_gefahren(distanz: float | None) -> bool:
"""Hat sich das Fahrzeug bewegt?
Auf eine Nachkommastelle gerundet: ab 0,1 km ist es eine Fahrt, darunter
nicht (Ansage des Eigentümers, 01.09.2026). Unter 50 Metern zeigt die
Oberfläche ohnehin \"0,0 km\" an, und der Eintrag sähe aus wie die
Nullfahrten, die aus dem Bestand geräumt wurden.
Eine UNBEKANNTE Strecke gilt als gefahren: liegt weder Kilometerstand noch
GNSS-Zähler vor, wissen wir es nicht - und eine Fahrt zu verwerfen, die man
nicht gemessen hat, wäre schlechter als eine ohne Streckenangabe zu
behalten. Nur die gemessene Null ist ein Nein."""
return distanz is None or round(distanz, 1) != 0
def strecke_aus_zaehler(punkte: list[Verlaufspunkt]) -> float | None:
"""Gefahrene Strecke aus einem laufenden Kilometerzaehler des Geraets.
Summiert die Zuwaechse statt einfach Ende minus Anfang zu rechnen, weil der
Zaehler zurueckspringen kann. Ein Ruecksprung ist kein Rueckwaertsfahren,
sondern eine Ruecksetzung - der neue Wert ist dann selbst der Zuwachs seit
der Ruecksetzung, alles davor wurde bereits gezaehlt.
Am 01.09.2026 an zwei echten Fahrten gemessen:
* Fahrt 1, mit Ruecksetzung mitten in der Fahrt (das Geraet uebernahm
seinen konfigurierten Startwert 0, als der CAN-Kilometerstand zum ersten
Mal hochzaehlte): 0,415 km vor der Ruecksetzung, 6,543 km danach - macht
6,958 km. Google Maps sagt 7,1 km fuer dieselbe Strecke. Ohne die
Ruecksprungbehandlung waeren es 6,543 km gewesen, also 0,4 km zu wenig.
* Fahrt 2, ohne Ruecksetzung: 6,816 km. Dort degeneriert die Summe zu
Ende minus Anfang, wie es sein soll.
Bewusst NICHT ueber die Teilstrecken je Datensatz (segment_mileage), die
dasselbe Geraet mitliefert: die verlieren einzelne Datensaetze. In Fahrt 2
waren 4 von 50 Teilstrecken null, obwohl gefahren wurde, und die Summe lag
dadurch 0,2 km zu niedrig. Der Zaehler zaehlt ueber solche Aussetzer hinweg.
None, wenn weniger als zwei Zahlenwerte vorliegen."""
werte = [zahl(wert) for _ts, wert in punkte]
werte = [w for w in werte if w is not None]
if len(werte) < 2:
return None
strecke = 0.0
for vorher, jetzt in zip(werte, werte[1:]):
strecke += jetzt if jetzt < vorher else jetzt - vorher
return round(strecke, 3)
def hoechstwert_im_fenster(
verlauf: list[Verlaufspunkt],
start: datetime.datetime,
ende: datetime.datetime,
) -> float | None:
"""Der größte Zahlenwert eines Verlaufs innerhalb von [start, ende].
Für die Höchstgeschwindigkeit einer Fahrt. Das ist der größte
GEMELDETE Wert, nicht die tatsächliche Spitze: der FMM003 schreibt
während der Fahrt alle zehn Sekunden einen Datensatz (Data
Acquisition -> Moving -> "Min Period" = 10 s), eine kurze Spitze
dazwischen sieht niemand. Für eine Fahrtenübersicht ist das genau
genug; als Beweismittel taugt es nicht, und so ist es auch
beschriftet.
None, wenn im Fenster kein einziger Zahlenwert liegt."""
werte = [
float(wert)
for ts, wert in verlauf
if start <= ts <= ende and _als_zahl(wert) is not None
]
return round(max(werte), 1) if werte else None
def _als_zahl(wert: object) -> float | None:
"""Ein Verlaufswert als Zahl, oder None - Zustände wie "unavailable"
kommen hier genauso an wie Messwerte."""
try:
return float(wert) # type: ignore[arg-type]
except (TypeError, ValueError):
return None
# Unterhalb dieser Strecke sagt die Literdifferenz nichts mehr: der
# Tanksensor löst 0,1 l auf (an der echten Aufzeichnung nachgemessen,
# 2026-08-31), ein Quantisierungsschritt entspricht also 10/Strecke
# l/100 km Fehler - bei 3 km sind das ±3,3, bei 1 km schon ±10.
MIN_STRECKE_VERBRAUCH_KM = 3.0
# Ein Verbrennerwert darüber ist kein Verbrauch, sondern ein Messfehler
# (Sensorsprung, Tankvorgang kurz vor Fahrtende, Betankung im Stand).
UNPLAUSIBLE_L_100KM = 60.0
def verbrauch_aus_literstaenden(
start_liter: float | None, end_liter: float | None, distance_km: float | None
) -> float | None:
"""l/100km aus der Differenz zweier Literstände (TANK_LITER_SENSOR) und
der gefahrenen Strecke - eine Näherung, kein vom Fahrzeug selbst für
diese eine Fahrt gemeldeter Wert (ein solcher OBD-Sensor steht als
offener Punkt in AGENTS.md; taucht einer auf, ersetzt er diese Näherung).
None, wenn einer der Werte fehlt, die Strecke nicht positiv ist, oder der
Literstand nicht gefallen ist (z. B. ein Tankvorgang während der Fahrt,
oder unveränderter Füllstand) - in beiden Fällen ist der Quotient nicht
aussagekräftig."""
if start_liter is None or end_liter is None or not distance_km:
return None
if distance_km < MIN_STRECKE_VERBRAUCH_KM:
return None
verbraucht = start_liter - end_liter
if verbraucht <= 0:
return None
wert = round(verbraucht / distance_km * 100, 1)
return wert if wert <= UNPLAUSIBLE_L_100KM else None
def naechster_wert(
zielzeit: datetime.datetime, verlauf: list[Verlaufspunkt]
) -> float | None:
"""Der Wert, dessen Zeitstempel am nächsten an `zielzeit` liegt.
Anders als wert_bei() ist hier bewusst egal, ob der Wert davor oder danach
liegt: der Kilometerstand kommt laut Datenquelle nicht sicher mit
Fahrtende, sondern teils erst mit Beginn der nächsten Fahrt."""
bester_wert = None
beste_diff = None
for ts, wert in verlauf:
gezahlt = zahl(wert)
if gezahlt is None:
continue
diff = abs((ts - zielzeit).total_seconds())
if beste_diff is None or diff < beste_diff:
bester_wert = gezahlt
beste_diff = diff
return bester_wert
# Wie lange eine Nebenmessung (z. B. Außentemperatur) höchstens von der
# Hauptmessung entfernt liegen darf, um noch als "zur selben Zeit" zu gelten -
# vom Nutzer auf 300s (5 Minuten) festgelegt, nach ursprünglich 60s. Der
# Wechsel ist an echten FMM003-Daten begründet, nicht geschätzt: das Gerät
# sendet Außentemperatur deutlich seltener als Spannung (an einem
# beobachteten Fahrtfenster 851 Spannungs- gegen 187 Temperaturmeldungen in
# 48h) - selbst bei laufender Fahrt und ohne jede Verbindungsstörung wurden
# reale Lücken bis 593s zwischen zwei Temperaturmeldungen gemessen. 60s hätte
# genau diesen völlig normalen Fall verworfen. Physikalisch unproblematisch:
# die Außentemperatur ändert sich über wenige Minuten kaum, anders als z. B.
# eine GPS-Position oder die Spannung selbst - und die Live-Prüfung
# (batterie.py's pruefen()) läuft ohnehin nur alle 5 Minuten, verlangt hier
# also keine feinere Genauigkeit, als sie selbst liefert. Ein Verbindungs-
# abbruch des Geräts (beobachtet: 45 Minuten, beide Sensoren gleichzeitig
# stumm) bleibt mit 300s weiterhin sicher außerhalb der Grenze und liefert
# bewusst KEINEN Wert statt eines beliebig alten.
NEBENWERT_MAX_ABSTAND_S = 300
def wert_in_naehe(
zielzeit: datetime.datetime, verlauf: list[Verlaufspunkt], max_abstand_s: float = NEBENWERT_MAX_ABSTAND_S
) -> float | None:
"""Wie naechster_wert(), aber None statt eines beliebig weit entfernten
Werts, wenn selbst der zeitlich nächste mehr als max_abstand_s von
zielzeit entfernt liegt."""
bester_wert = None
beste_diff = None
for ts, wert in verlauf:
gezahlt = zahl(wert)
if gezahlt is None:
continue
diff = abs((ts - zielzeit).total_seconds())
if beste_diff is None or diff < beste_diff:
bester_wert = gezahlt
beste_diff = diff
if beste_diff is None or beste_diff > max_abstand_s:
return None
return bester_wert