Neue Option --update-repo trennt, woher installiert wird, von dem, was als Updatequelle hinterlegt wird. Damit laesst sich mit vollen Zugangsdaten installieren, ohne sie abzulegen (--update-repo aus). Enthaelt die hinterlegte URL Zugangsdaten, weist das Skript darauf hin und maskiert sie in der Ausgabe. Neuer Abschnitt 1b in ha_install.md beantwortet die drei naheliegenden Fragen und benennt den Haken dahinter: - Werkzeuge sind vorhanden. git 2.54, curl, unzip und ssh liegen im offiziellen HA-Container bereits vor, an der Instanz nachgesehen. - Passwort in der URL funktioniert genauso wie ein Token - es ist aber das Kontopasswort, im Klartext in /config und in jeder Sicherung, und bei Zwei-Faktor-Anmeldung verweigert Gitea es ohnehin. - Ein vorher im Terminal eingerichteter Anmeldehelfer hilft der Selbstaktualisierung NICHT. Sie klont aus dem Home-Assistant-Prozess und allein anhand von UPDATE_REPO_URL; _git() setzt keine Umgebung. Unter HA OS laeuft das Terminal-Add-on ausserdem in einem eigenen Container, geteilt ist nur /config. Fuer die Installation selbst genuegt der Helfer dagegen. Dazu eine Optionstabelle mit Bewertung, der Hinweis dass auch curl fuer das Skript selbst Zugang braucht, und was sich nach der Umstellung auf die Integration daran aendert: der Zugang wandert in den Konfigurationsdialog und Home Assistants eigene Ablage statt in eine Python-Datei.
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DataMetric360 als native Home-Assistant-Integration
Stand: 2026-08-13. Vorhaben: Das HA-Backend von „pyscript-Skripte plus Dateien kopieren" auf eine eigene Integration mit Konfigurationsdialog umstellen — Einrichtung vollständig über die Oberfläche, kein YAML, Updates als Knopfdruck in HAs eigener Update-Liste.
Alle unten genannten Schnittstellen sind an der laufenden Instanz geprüft (Home Assistant
2026.8.1 im Container audi_ha_test), nicht aus der Dokumentation abgeschrieben. Die geprüften
Signaturen stehen jeweils dabei.
Verwandte Dokumente: homeassistant/install.sh (der heutige, automatisierte Weg — siehe §1a),
homeassistant/INSTALL.md (ausführliche Handanleitung), REVIEW_main_2026-08-13.md (die Fehler,
die hier konstruktionsbedingt verschwinden). Im Branch umsetzung-datametric360 liegt zusätzlich
UMSETZUNGSPLAN.md mit dem Phasenplan der Companion-App.
1. Was heute nötig ist — und was davon bleibt
| Heute | Nach der Umstellung |
|---|---|
| HACS installieren, darüber pyscript | entfällt |
drei Ordner nach /config/ kopieren (pyscript/, data/, www/) |
einmalig ein Ordner nach custom_components/ |
zwei Blöcke in configuration.yaml einfügen |
entfällt vollständig |
| Entity-IDs zuordnen | bleibt, aber als HA-Konfigurationsdialog statt als selbstgebautes Menü |
langlebiges Token in audi_dashboard/ha_token.txt ablegen |
entfällt ersatzlos |
pip install pypdf von Hand |
entfällt (manifest.json → requirements) |
| Neustart | einmalig, wie bei jeder Integration |
Updates über update.ps1 per Samba |
Knopfdruck in Einstellungen → System → Updates |
1a. Was heute schon geht: install.sh
Solange die Integration nicht steht, erledigt homeassistant/install.sh die linke Spalte der
Tabelle oben in einem Aufruf. Am einfachsten direkt auf der Instanz, im Add-on Terminal & SSH:
bash <(curl -fsSL https://gitea.nothaft.cloud/paul/audi-app/raw/branch/main/homeassistant/install.sh)
Bei privatem Repository braucht es Zugangsdaten — welche Wege es dafür gibt und warum die Wahl
Folgen hat, steht in §1b. Von einem Rechner aus alternativ
--ziel /Volumes/config --von ~/Development/audi-app. --hilfe zeigt alle Optionen.
Was es abnimmt: pyscript installieren (neueste Version von GitHub), pyscript/ und www/
einspielen, den Belegleser mitliefern (er liegt in data/, ist aber Code), fehlende Datenbestände
aus der Vorlage anlegen, den Abschnitt in die configuration.yaml eintragen und UPDATE_REPO_URL
setzen — damit funktioniert „Update suchen" in der App, und weitere Updates sind ein Knopfdruck
statt eines Kopiervorgangs über Samba.
Drei Eigenschaften, auf die es dabei ankommt:
- Mehrfach ausführbar. Der Abschnitt in der
configuration.yamlsteht zwischen Markern und wird beim zweiten Lauf ersetzt statt angehängt. Stehenpyscript:oderpanel_custom:bereits außerhalb dieses Abschnitts, weist das Skript darauf hin, statt einen doppelten Schlüssel zu erzeugen. - Vorhandene Daten bleiben unangetastet. Fahrzeugprofil, Fahrten, Tankvorgänge und ein bereits hinterlegtes Token werden nie überschrieben, nur Fehlendes wird angelegt.
- Die
configuration.yamlwird vor jeder Änderung mit Zeitstempel gesichert.
Geprüft gegen eine frische Home-Assistant-Instanz im Container: HA startet ohne
Konfigurationsfehler, alle neun pyscript-Entitäten werden veröffentlicht, das Panel ist als
„Mein Audi" mit mdi:car-sports unter /audi-dashboard-panel registriert und rendert mit fünf
Tabs. Ein zweiter Durchlauf ließ Profil und Token unverändert und den Konfigurationsabschnitt genau
einmal stehen.
Was danach von Hand bleibt — und genau das löst die Integration auf:
| Bleibt heute | Warum | Nach der Umstellung |
|---|---|---|
| Home Assistant neu starten | configuration.yaml hat sich geändert |
einmalig beim Hinzufügen der Integration |
| Zugriffstoken hinterlegen | der Fahrtabschluss liest den Verlauf über die REST-API | entfällt (Recorder direkt, §4) |
| Sensoren zuordnen | — | bleibt, aber als HA-Konfigurationsdialog (§3) |
| Fahrzeugdaten eintragen | Profilinhalte, keine Installation | bleibt |
Das Skript wird durch die Integration also nicht überflüssig, sondern schrumpft: Übrig bliebe
das einmalige Kopieren eines Ordners nach custom_components/. Alles andere — YAML, pyscript,
Token, Datenordner — fällt weg.
1b. Zugang zum privaten Repository
Werkzeuge sind da. Im offiziellen Home-Assistant-Container liegen git (2.54), curl, unzip
und ssh bereits vor — an der laufenden Instanz nachgesehen. Es muss also nichts nachinstalliert
werden.
Der Haken, der die Wahl bestimmt
Die Selbstaktualisierung (updateverwaltung.py) ruft git clone aus dem Home-Assistant-Prozess
auf und benutzt dafür ausschließlich einstellungen.UPDATE_REPO_URL. Die Funktion _git() setzt
keine Umgebung — es gibt also weder einen Ort für einen SSH-Schlüssel noch für einen
Anmeldehelfer. Daraus folgt zweierlei:
- Ein vorher im Terminal ausgeführtes
git-Login hilft der Aktualisierung nicht. Unter Home Assistant OS läuft das Add-on Terminal & SSH in einem eigenen Container; eine dort angelegte~/.git-credentialssieht Home Assistant Core nie, geteilt ist nur/config. Bei einer Container-Installation läge sie zwar im selben Container, verschwände aber beim nächsten HA-Update, weil der Container dabei neu erstellt wird. Für die Installation selbst genügt ein solcher Anmeldehelfer dagegen —install.shklont ja in derselben Sitzung, in der du ihn eingerichtet hast. - Was die Aktualisierung braucht, muss in der URL stehen — und die landet im Klartext in
pyscript/modules/einstellungen.py, also in/configund damit in jeder Sicherung.
Die Optionen
| Weg | Aufruf | Bewertung |
|---|---|---|
| Token in der URL (empfohlen) | --repo https://<nutzer>:<token>@gitea…/audi-app.git |
Einzeln widerrufbar, ohne das Kontopasswort zu ändern; in Gitea auf Lesezugriff beschränkbar. Liegt trotzdem im Klartext in /config. |
| Passwort in der URL | --repo https://<nutzer>:<passwort>@gitea…/audi-app.git |
Funktioniert mit Gitea genauso — aber es ist das Kontopasswort, im Klartext in /config und in jeder Sicherung. Bei aktivierter Zwei-Faktor-Anmeldung verweigert Gitea es ohnehin. |
| Ohne hinterlegte Zugangsdaten | --update-repo aus |
Es wird nichts gespeichert. Aktualisiert wird dann weiterhin über install.sh — ein Aufruf statt eines Knopfdrucks. |
| Anmeldung vorher im Terminal | git config --global credential.helper store und einmal von Hand klonen, dann install.sh ohne Zugangsdaten |
Reicht für die Installation, nicht für die Selbstaktualisierung (siehe oben). Sinnvoll in Kombination mit --update-repo aus. |
| Repository öffentlich lesbar oder Spiegel | — | Der einzige Weg ganz ohne Zugangsdaten auf der Platte. Kollidiert mit der Lizenzlage: die Audi-Schrift und die Typenschilder dürfen das Repository nicht verlassen. |
Installations- und Updatequelle sind bewusst getrennt: --repo bestimmt, woher installiert wird,
--update-repo allein, was für später hinterlegt wird. So lässt sich mit vollen Zugangsdaten
installieren und trotzdem nichts davon ablegen.
Enthält die hinterlegte URL Zugangsdaten, weist das Skript beim Lauf darauf hin und maskiert sie in seiner Ausgabe.
Auch das Skript selbst liegt hinter der Anmeldung
install.sh wird aus demselben privaten Repository geladen, curl braucht also ebenfalls Zugang:
# mit Token
curl -fsSL -H "Authorization: token <TOKEN>" \
https://gitea.nothaft.cloud/paul/audi-app/raw/branch/main/homeassistant/install.sh -o install.sh
# oder mit Nutzer und Passwort
curl -fsSL -u '<nutzer>:<passwort>' \
https://gitea.nothaft.cloud/paul/audi-app/raw/branch/main/homeassistant/install.sh -o install.sh
bash install.sh --repo https://<nutzer>:<token>@gitea.nothaft.cloud/paul/audi-app.git
Nach der Umstellung auf die Integration
Das Thema verkleinert sich, verschwindet aber nicht: Die UpdateEntity (§5) holt sich die neueste
Version über die Gitea-Schnittstelle und braucht dafür ebenfalls einen Zugang. Der Unterschied ist,
dass eine Integration ihn selbst verwalten kann — im Konfigurationsdialog abgefragt und über
Home Assistants eigene Ablage gespeichert, statt im Klartext in einer Python-Datei. Ein Token ist
dann klar die richtige Wahl, weil der Dialog es jederzeit ersetzen kann.
2. Die Bausteine, die HA dafür mitbringt
Alle in 2026.8.1 vorhanden und geprüft:
| Baustein | Ersetzt |
|---|---|
EntitySelector mit domain, device_class, multiple, reorder, exclude_entities |
das gesamte Setup-Menü (entitaeten.py + ~800 Zeilen JS) |
panel_custom.async_register_panel(...) |
den panel_custom-Block in configuration.yaml |
hass.http.async_register_static_paths([StaticPathConfig(url_path, path, cache_headers)]) |
Kopieren nach /config/www/ samt Cache-Busting-Stub |
ConfigEntry.add_update_listener(...) |
den „wirkt erst nach Neustart"-Hinweis bei den drei triggergebundenen Feldern |
async_track_state_change_event / async_track_time_interval / async_track_time_change |
@state_trigger / @time_trigger("period") / @time_trigger("cron") |
recorder.history.get_significant_states(...) |
den HTTP-Aufruf auf /api/history/period samt Token-Datei |
hass.async_add_executor_job(...) |
task.executor(io.open, ...) |
Store (homeassistant.helpers.storage) |
handgeschriebenes JSON-I/O (optional, siehe §6) |
HomeAssistantView / websocket_api.async_register_command |
die 16-KB-Attributgrenze für Fahrten und Tankvorgänge |
UpdateEntity (INSTALL, PROGRESS, BACKUP, RELEASE_NOTES) |
updateverwaltung.py als sichtbare Update-Entität |
Der wichtigste Einzelfund: EntitySelector kann exclude_entities. Die Duplikat-Prüfung wäre
damit keine wegklickbare Warnung mehr, sondern schlicht nicht anwählbar.
3. Aufbau
custom_components/datametric360/
├── manifest.json Abhängigkeiten, "config_flow": true, Version
├── const.py Rollen-Tabelle (heute FELDER in entitaeten.py)
├── config_flow.py Ersteinrichtung + Optionen (die 17 Sensor-Rollen)
├── __init__.py Dienste, Horcher, Zeitgeber, Panel, statische Dateien
├── update.py UpdateEntity gegen das eigene Gitea
├── api.py HomeAssistantView für die Companion-App (später)
└── www/ audi-dashboard-app.js, .css, badges/ — mitgeliefert
Konfigurationsdialog
Statt einer eigenen Katalogverwaltung reicht ein Schema. Skizze für zwei der 17 Rollen:
vol.Schema({
vol.Required("zuendung_sensor"): EntitySelector(
EntitySelectorConfig(domain=["binary_sensor"])
),
vol.Optional("tuer_sensoren", default=[]): EntitySelector(
EntitySelectorConfig(domain=["binary_sensor"], device_class=["door"],
multiple=True, reorder=True)
),
})
Suche, Übersetzung, Gerätezuordnung und Mehrfachauswahl kommen von HA. Die vier Türpositionen werden zu einer sortierbaren Mehrfachauswahl — die Reihenfolge ersetzt die heutigen festen Positionsfelder.
Panel und Dateien
await hass.http.async_register_static_paths([
StaticPathConfig("/datametric360", hass.config.path("custom_components/datametric360/www"),
cache_headers=False),
])
panel_custom.async_register_panel(
hass, frontend_url_path="datametric360", webcomponent_name="audi-dashboard-panel",
sidebar_title="Mein Audi", sidebar_icon="mdi:car-sports",
module_url=f"/datametric360/audi-dashboard-app.js?v={VERSION}",
)
Die Versionsnummer in der URL macht den Lade-Stub audi-dashboard-panel.js und
audi-dashboard-version.json überflüssig — das Cache-Problem löst sich, weil die Integration ihre
eigene Version kennt.
Das Frontend selbst bleibt unangetastet. Alle 3.873 Zeilen audi-dashboard-app.js laufen
weiter; nur das Setup-Menü darin wird überflüssig.
4. Übersetzung der pyscript-Eigenheiten
Mechanisch, kein Neuentwurf. Die Fachlogik — Fahrterkennung, Tankerkennung, Beleg-Parser, Reifenzähler, Prognose — geht nahezu unverändert mit.
| pyscript | Integration |
|---|---|
@service def audi_dashboard_x() |
hass.services.async_register(DOMAIN, "x", handler, schema) |
@state_trigger(f"{SENSOR}") |
async_track_state_change_event(hass, [sensor], handler) |
@time_trigger("period(now, 20 seconds)") |
async_track_time_interval(hass, handler, timedelta(seconds=20)) |
@time_trigger("cron(0 4 * * *)") |
async_track_time_change(hass, handler, hour=4, minute=0, second=0) |
task.unique() + task.sleep() |
asyncio.Task merken und bei Bedarf cancel() |
task.executor(io.open, …) |
hass.async_add_executor_job(...) |
state.set("pyscript.x", …) |
eigene Entität oder HomeAssistantView (siehe §6) |
subprocess.run(shell_beleg_parser.py) |
pypdf direkt importieren, in einem Executor-Job |
urllib.request auf /api/history/period |
recorder.history.get_significant_states(...) |
Die letzte Zeile ist die wichtigste: Sie beseitigt zwei Befunde auf einmal — den blockierenden
Aufruf, den HA seit 2026.8 abbricht (siehe REVIEW_main_2026-08-13.md, und derselbe Fehler wurde
im Branch umsetzung-datametric360 bereits behoben), und die Token-Datei im Klartext.
5. Installation und Updates
Hier liegt der eigentliche Knackpunkt, deshalb ausführlich.
HACS scheidet aus
HACS spricht ausschließlich mit GitHub. Anfragen, auch GitLab, Gitea oder Codeberg zuzulassen, gibt
es seit Jahren; umgesetzt sind sie nicht. Das Repository liegt auf gitea.nothaft.cloud — HACS ist
damit kein Weg, außer man spiegelt nach GitHub.
„App" ist der falsche Behälter
App-Repositories (früher Add-ons) akzeptieren beliebige Git-URLs, auch selbst gehostete; nötig
ist nur eine repository.yaml im Wurzelverzeichnis. Das ist die einzige Stelle, an der Gitea
nativ mitspielen würde.
Inhaltlich passt es trotzdem nicht: Apps sind Docker-Container neben Home Assistant. Eine Integration muss im HA-Prozess laufen, um Entitäten anzulegen, Dienste zu registrieren und ein Panel einzuhängen. Eine App kann das nicht.
(Es gäbe den Trick, eine winzige App zu bauen, die nichts weiter tut, als die Integration nach
custom_components/ zu schreiben — dann käme auch die Erstinstallation aus dem eigenen Gitea. Ein
Docker-Container für einen einmaligen Kopiervorgang ist das aus meiner Sicht nicht wert; der
Vollständigkeit halber notiert.)
Der native Weg: eigene UpdateEntity
UpdateEntity lässt die Integration ihre Updates selbst melden — sichtbar in Einstellungen →
System → Updates, derselben Liste wie HA-Kern und Apps. Geprüfte Möglichkeiten:
UpdateEntityFeature: INSTALL, SPECIFIC_VERSION, PROGRESS, BACKUP, RELEASE_NOTES
async_install(version: str | None, backup: bool, **kwargs) -> None
BACKUP gibt es genau für das, was updateverwaltung.py heute von Hand macht: vor dem Einspielen
den alten Code sichern.
Die Logik ist bereits vorhanden. updateverwaltung.py klont flach, vergleicht Versionen,
sichert nach code_backups/ und ersetzt die Dateien. Das wandert nahezu unverändert in
async_install(). Neu sind nur zwei Eigenschaften:
@property
def installed_version(self) -> str: return VERSION # aus manifest.json
@property
def latest_version(self) -> str | None: return self._neueste # aus Gitea
Für latest_version empfiehlt sich statt der heutigen Zeitstempel-Zahl aus
audi-dashboard-version.json ein Git-Tag. Gitea bietet eine GitHub-kompatible Schnittstelle:
GET https://gitea.nothaft.cloud/api/v1/repos/paul/audi-app/releases/latest
Ein einzelner HTTP-Aufruf, kein Klonen. In HA steht dann „1.4.0 → 1.5.0" statt einer nichtssagenden
Zahl, und die Release-Beschreibung lässt sich über release_notes direkt anzeigen.
Was bleibt
Die Erstinstallation bleibt ein einmaliges Kopieren des Ordners nach custom_components/. Für
Integrationen aus Nicht-GitHub-Quellen gibt es keinen nativen Installationsweg. Jedes weitere
Update ist danach ein Knopfdruck.
Das lässt sich genauso automatisieren wie heute: install.sh (§1a) schrumpft dann auf genau diesen
einen Kopiervorgang zusammen — kein pyscript, kein YAML, kein Token, keine Datenordner. Wer den
Aufruf ohnehin schon einmal benutzt hat, merkt vom Wechsel bei der Installation also kaum etwas;
der Unterschied liegt danach, in der Einrichtung.
6. Datenhaltung — bewusst zu entscheiden
Zwei Möglichkeiten, beide vertretbar:
Store(.storage/datametric360): atomar, versioniert, mit Migrationspfad. Nachteil: für Menschen nicht mehr lesbar, und die heutige Sicherung überbackup.pymüsste neu gedacht werden.- JSON-Dateien behalten unter
/config/audi_dashboard/, gelesen über Executor-Jobs. Nachteil: kein Migrationspfad. Vorteil: Fahrten und Tankvorgänge bleiben von Hand einsehbar und mit den bestehenden Sicherungen kompatibel.
Empfehlung: Dateien behalten. Bei einem Fahrzeugprofil, einem Fahrtenbuch und einer Tankhistorie ist Lesbarkeit mehr wert als Migrationskomfort — und die vorhandene Sicherungslogik bleibt gültig.
Unabhängig davon: Fahrten und Tankvorgänge gehören nicht in Entitäts-Attribute (16-KB-Grenze,
siehe frontend_veroeffentlichung.py), sondern hinter einen HomeAssistantView. Das ist zugleich
die saubere Schnittstelle für die Companion-App, die heute Attribut-Blobs auslesen muss.
7. Was dabei konstruktionsbedingt verschwindet
Aus REVIEW_main_2026-08-13.md:
- Befund 1 (Speichern mit leerem Katalog löscht alle Zuordnungen) — der Konfigurationsdialog validiert serverseitig, ein leeres Formular kommt gar nicht durch.
- Befunde 2 und 5 (Zurücksetzen wirkungslos bzw. zu stark) — die
setattr-Override-Ebene entfällt komplett; HA verwaltet Optionen selbst. - Befunde 3 und 4 (falsche Vorbelegung, beliebige Sensoren) — HAs Entity-Picker schlägt nichts
vor, der Nutzer wählt;
exclude_entitiesverhindert Doppelbelegung. - Befund 7 (kaputte
entitaeten.jsonlegt das Panel lahm) — die Datei existiert nicht mehr. - Der Neustart-Zwang bei den drei triggergebundenen Feldern —
add_update_listenerlädt die Integration neu und registriert die Horcher dabei mit den neuen Entity-IDs.
Nicht gelöst werden dadurch: die Frontend-Befunde (Standort-Dauerfeuer, Barrierefreiheit,
.navmarke) — das Frontend bleibt ja unverändert.
8. Aufwand und Reihenfolge
Realistisch einige Tage, nicht Wochen — der Großteil ist Umschreiben von Dekoratoren.
Zuerst die drei Setup-Fehler roh fixen.Erledigt am 2026-08-13 — sieheREVIEW_main_2026-08-13.md. Die Instanz läuft bis zur Umstellung ohne den Datenverlust-Pfad, der Zeitdruck ist damit raus.- Gerüst aufsetzen:
manifest.json,config_flow.py, Panel- und Dateiregistrierung. Die pyscript-Skripte laufen dabei zunächst unverändert weiter. - Logik Datei für Datei herüberziehen, beginnend mit
fahrtabschluss_logik.py— dort verschwinden Token und blockierender Aufruf zuerst. update.pygegen das Gitea-Repository.api.pyfür die Companion-App, sobald diese so weit ist.
Was dabei zu beachten ist
- Neuladen im laufenden Betrieb entfällt. pyscript lädt bei jeder Dateiänderung neu; eine Integration braucht einen Neustart oder ein Neuladen. Beim Entwickeln spürbar, im Betrieb egal.
- Die Companion-App liest heute
pyscript.audi_dashboard_*. Werden daraus eigene Entitäten oder ein eigener Endpunkt, ändert sich die TabelleENTITAETENincompanion-app/src/api/types.ts— eine Datei, überschaubar. shell_beleg_parser.pywandert mit in die Integration. Heute liegt er unter/config/audi_dashboard/und wird von keinem Update-Pfad ausgeliefert (siehe Review) — als Teil des Integrationsordners löst sich das mit.