Beim Prüfen, ob die GitHub-Entfernung eine Versionserhöhung brauchte, fiel eine echte Lücke auf: nichts hielt frontend/app/bundle.json auf demselben Stand wie manifest.json. Bei der nächsten echten Versionserhöhung ohne "npm run ota" hätte das zu einem stillen Widerspruch geführt - die Hinweisleiste hätte "veraltet" gemeldet (liest die Version live), die Update-Seite "aktuell" (vergleicht gegen das eingefrorene, dann falsche Bündel) -, ohne dass ein Update über OTA erreichbar gewesen wäre, bis jemand den Widerspruch bemerkt. install.ps1 liest jetzt direkt nach der Manifest-Version auch frontend/app/bundle.json und vergleicht. Bei Abweichung: deutliche Warnung plus erster Eintrag in der Restliste. Fehlt das Bündel ganz, passiert nichts - OTA ist optional, das ist der normale Zustand. Beide Pfade an einem Mock-Zielordner geprüft: passende Versionen melden "OTA-Bündel passt zur Integration" ohne Restliste-Eintrag; eine testweise erhöhte Manifest-Version (danach byte-genau zurückgesetzt, gegen HEAD gegengeprüft) erzeugt die Warnung und landet als Restliste-Punkt 1. VERSIONIERUNG.md: "Was du tun musst" nennt den OTA-Neubau jetzt als eigenen nummerierten Schritt, statt ihn ganz auszulassen. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
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Versionierung — eine Zahl, drei Verbraucher
Kurzfassung für den Alltag: Wenn du etwas änderst, erhöhe version in
custom_components/audi_dashboard/manifest.json. Alles Weitere ergibt sich
daraus von selbst.
Warum es diese Zahl braucht
Das Panel und die iOS-App werden völlig unterschiedlich ausgeliefert:
- Panel: gehört zur Integration und wird mit ihr zusammen installiert. Es kann gar nicht hinterherhinken — ein Update der Integration ist automatisch ein Update des Panels.
- iOS-App: eine Capacitor-Hülle mit fest gebündelten Dateien. Sie bleibt auf dem Stand, der beim Signieren in Xcode eingebaut wurde — unbegrenzt.
Die Paritätsregel in AGENTS.md sichert, dass beide Codebasen in derselben
Sitzung geändert werden. Über das, was läuft, sagte lange nichts etwas: die
iOS-App konnte wochenlang zurückliegen, ohne dass es irgendwo sichtbar wurde.
Die Versionszahl schließt genau diese Lücke — nicht, indem sie die Abweichung verhindert (das kann keine Zahl), sondern indem sie sie sichtbar macht.
Wo sie steht
In custom_components/audi_dashboard/manifest.json, Feld version. Format
2026.8.23.2 (Datum + laufende Nummer).
Genau dort und nirgends sonst. Home Assistant verlangt das Feld für jede benutzerdefinierte Integration — eine zweite Quelle für dieselbe Angabe wäre eine zu viel. Sie hätten irgendwann auseinandergelegen, und dann wäre der Vergleich still falsch geworden statt laut.
HACS würde dieses Feld ebenfalls lesen und danach entscheiden, ob ein Update bereitliegt — spielt hier aber keine Rolle: HACS kann laut eigener Dokumentation grundsätzlich nicht mit privaten GitHub-Repositories arbeiten, und das Repository ist privat (lizenzierte Audi-Assets). Das Manifest-Feld bleibt trotzdem die einzig richtige Stelle - Home Assistant selbst braucht es unabhängig von HACS.
Bis 2026-08-23 gab es dafür eine eigene Datei
VERSIONin der Repo-Wurzel, daneben eine Unix-Sekundenzahl inwww/audi-dashboard-version.jsonals Cache-Brecher. Beide sind mit dem Umbau zur Integration entfallen: die Version steht jetzt im Manifest, und die Oberflächen-Dateien tragen sie als?v=…in ihrer URL — die Integration hängt sie beim Anmelden des Panels an. Ein Cache-Brecher, der sich nur bei echten Änderungen ändert, ist der bessere: er lädt nichts unnötig neu.
Wie sie durchs System läuft
manifest.json { "version": "2026.8.23.2" }
│
├─► Home Assistant führt sie als Version der Integration
│ └─► HACS vergleicht sie gegen das Repository und meldet Updates
│
├─► die Integration veröffentlicht sie als
│ sensor.audi_dashboard_app_version
│ └─► die iOS-App vergleicht sie mit ihrer eigenen, einkompilierten
│ Zahl und zeigt bei Abweichung einen Hinweis in der
│ Hinweisleiste
│
├─► sie hängt als ?v=… an der Panel-URL
│ └─► Browser laden Panel, CSS und Badges nur dann neu, wenn sich
│ wirklich etwas geändert hat
│
└─► companion-app: vite liest das Manifest beim Bauen und setzt sie als
__APP_VERSION__ ein (bricht ab, wenn das Feld fehlt)
Der Vergleich läuft in eine Richtung: die Integration sagt, welcher Stand installiert ist; die App sagt, welchen sie hat. Stimmen sie nicht überein, ist die App zu alt (oder, seltener, die Integration).
Bewusst nur auf Gleichheit, nie größer/kleiner: die Version ist eine Kennung, keine Zahl. Ein Sortierversuch wäre scheingenau und würde bei einem Formatwechsel still falsche Antworten geben. Fehlt eine der beiden Seiten, wird gar nicht verglichen und nichts gemeldet — ein älteres Backend oder ein Start ohne Netz darf keinen Fehlalarm auslösen.
Was du tun musst
Bei einer Änderung an der Oberfläche oder am Backend:
versioninmanifest.jsonerhöhen — bei mehreren Änderungen am selben Tag die laufende Nummer:2026.8.23.2→2026.8.23.3, am nächsten Tag2026.8.24.1.- OTA-Bündel neu bauen:
npm run ota(incompanion-app/). Baut die Oberfläche und packt sie mit der neuen Versionsnummer — siehe OTA-Updates unten. Ohne diesen Schritt trägtfrontend/app/bundle.jsonnoch die alte Nummer: die Hinweisleiste sagt dann „du bist veraltet" (liest die Version live), die Update-Seite sagt „du bist aktuell" (vergleicht gegen das eingefrorene, jetzt falsche Bündel) — ein Widerspruch, aus dem es ohne diesen Schritt keinen Ausweg gibt.install.ps1prüft das seit 2026-08-24 selbst und warnt, falls vergessen — aber besser, es passiert gar nicht erst. - Integration ausliefern:
homeassistant\installationspaket\Installieren.cmd(HACS scheidet aus — siehe Kasten oben, das Repository ist privat). - iOS-App für Xcode neu bauen (
npm run build), damit eine über App Store Connect / Sideload signierte Fassung dieselbe Zahl einkompiliert bekommt. Für alle, die die App schon installiert haben, erledigt Schritt 2 das automatisch über OTA — dieser Schritt ist nur für die nächste Neuinstallation oder Signatur-Erneuerung nötig.
Vergisst du Schritt 4, ist das kein stiller Fehler mehr: die App meldet selbst,
dass sie älter ist als der Server. Vergisst du Schritt 2, bleibt es leider
still — deshalb die Prüfung in install.ps1.
Bei einer reinen Neuinstallation ohne Codeänderung: nichts tun.
OTA-Updates (seit 2026-08-24)
@capgo/capacitor-updater ist eingebaut. Für reine Oberflächen-Änderungen
(JavaScript, CSS, Bilder) entfällt Schritt 3 oben — die App lädt sich den
neuen Stand selbst, auf einen Tastendruck des Nutzers in Einstellungen →
App-Update. Xcode wird nur noch für echte native Änderungen gebraucht
(neue Plugins, Berechtigungen, capacitor.config.ts).
Woher das Bündel kommt. companion-app/scripts/ota-paket.ps1 packt
dist/ (ohne Sourcemaps) in
custom_components/audi_dashboard/frontend/app/bundle.zip, daneben
bundle.json mit Version, SHA-256 und Größe. Weil das im Integrationsordner
liegt, reist es bei jeder Auslieferung automatisch mit — kein zweiter Weg, den
man vergessen könnte. Ausgeliefert wird es unter
/audi_dashboard_static/app/bundle.zip, gemeldet über dasselbe Feld, das
schon den Versionsvergleich trägt: sensor.audi_dashboard_app_version,
Attribut daten.buendel.
Was die App damit macht (companion-app/src/daten/ota.ts): erscheint ein
Bündel, dessen Version von der eigenen abweicht, zeigt Einstellungen →
App-Update einen Knopf. Ein Tastendruck lädt die Zip, prüft sie clientseitig
gegen die mitgelieferte SHA-256 (das Plugin selbst, nicht diese App) und
tauscht die Oberfläche aus — die App startet dabei neu.
Die Rückfallebene. notifyAppReady() läuft in App.tsx, sobald React
tatsächlich gerendert hat. Bleibt diese Meldung aus, weil das neue Bündel
die App zerlegt hat, rollt das Plugin nach der eingestellten Frist
(appReadyTimeout in capacitor.config.ts) von selbst auf das vorherige
Bündel zurück — ein kaputtes Update kann das Gerät deshalb nicht dauerhaft
unbrauchbar machen.
Warum kein Selbstlauf. autoUpdate: false — die App lädt nur auf
ausdrücklichen Tastendruck, nie im Hintergrund. Ein Update, das während einer
Fahrteintragung ungefragt die Oberfläche austauscht, wäre die falsche Sorte
Hilfsbereitschaft.
HACS spielt hier keine Rolle und wird es auch nicht. Das Update-Bündel
reist mit install.ps1 (dem einzigen Installationsweg, siehe oben) genauso
mit wie mit einem hypothetischen HACS-Download — der Mechanismus hängt nicht
daran, wie die Integration selbst auf die Instanz kommt, nur daran, dass das
Bündel im Integrationsordner liegt.