"""Lesezugriff auf den aufgezeichneten Zustandsverlauf (recorder). Über Home Assistants eigene recorder-API (`homeassistant.components.recorder.history.get_significant_states`), nicht über direkten SQL-Zugriff auf home-assistant_v2.db: das Datenbankschema des recorders ist HA-intern und ändert sich zwischen Versionen, die Funktion dagegen ist die von HA selbst benutzte und stabile Schnittstelle. `significant_changes_only=False` ist wichtig: bei numerischen Sensoren (Kilometerstand, Tankfüllstand) liefert der Standardmodus nur "auffällige" Änderungen und verschluckt genau die kleinen Schritte, aus denen sich Fahrstrecke und Tankvorgänge zusammensetzen. WAS HIER GEGENÜBER DER PYSCRIPT-FASSUNG WEGFÄLLT: das Fahrtabschluss- Screening las den Verlauf früher über die HTTP-REST-API (/api/history/period) und brauchte dafür ein langlebiges Zugriffstoken in audi_dashboard/ha_token.txt - ein eigener Installationsschritt, der bei jeder Neuinstallation vergessen werden konnte und dessen Fehlen sich nur als Warnung im Protokoll zeigte (Fahrten blieben dann stumm ohne Strecke). Als echte Integration liest die App den Verlauf direkt; Token und Installationsschritt entfallen ersatzlos. Die recorder-Abfrage läuft über den Executor: ein Datenbankzugriff hat im Event-Loop nichts verloren. """ from __future__ import annotations import datetime import logging import asyncio from homeassistant.components.recorder import get_instance, history from homeassistant.core import HomeAssistant _LOGGER = logging.getLogger(__name__) Verlaufspunkt = tuple[datetime.datetime, str] def _rohverlauf( hass: HomeAssistant, entity_id: str, start: datetime.datetime, ende: datetime.datetime ) -> list[Verlaufspunkt]: roh = history.get_significant_states( hass, start, ende, [entity_id], None, True, False ) ergebnis: list[Verlaufspunkt] = [] for zustand in roh.get(entity_id) or []: # "unknown"/"unavailable" bedeuten "keine Meldung", nicht "Wert 0" - # würden sie durchgereicht, ergäbe ein Ausfall der Datenquelle eine # Fahrt mit absurder Kilometerdifferenz. if zustand.state in ("unknown", "unavailable", None, ""): continue ergebnis.append((zustand.last_updated, zustand.state)) ergebnis.sort(key=lambda p: p[0]) return ergebnis async def verlauf_lesen( hass: HomeAssistant, entity_id: str | None, start: datetime.datetime, ende: datetime.datetime, ) -> list[Verlaufspunkt]: """Zustandsverlauf einer Entität als aufsteigende Liste von (Zeitpunkt, Rohwert). Leere Liste, wenn die Entität nicht zugeordnet ist, im Zeitraum nichts vorliegt oder der recorder nicht erreichbar ist.""" if not entity_id: return [] try: return await get_instance(hass).async_add_executor_job( _rohverlauf, hass, entity_id, start, ende ) except Exception: # noqa: BLE001 - der Verlauf ist Beiwerk, nie der Kern # Ohne Verlauf bleibt eine Fahrt ohne Strecke bzw. der Import leer - # beides ist verkraftbar. Den aufrufenden Ablauf deswegen abzubrechen # wäre es nicht. _LOGGER.warning("Verlauf von %s nicht lesbar", entity_id, exc_info=True) return [] def fahrtsignal(werte: object) -> str: """Die Entität, die Fahrtbeginn und -ende auslöst. Der Trip-Status des Geräts, wenn er zugeordnet ist - sonst die Zündung, wie vor der Trennung der beiden Rollen. Damit laufen bestehende Installationen unverändert weiter, ohne dass jemand etwas zuordnen muss. Eine gemeinsame Stelle, weil sonst Livepfad (fahrterkennung.py) und Rückblick (historienimport.py) auseinanderlaufen könnten - dieselbe Regel wie bei UNPLAUSIBLE_KMH und MINDESTDAUER_S.""" return getattr(werte, "TRIP_SENSOR", "") or getattr(werte, "ZUENDUNG_SENSOR", "") def zeit_normalisiert(wert: object) -> datetime.datetime | None: """Akzeptiert ISO-Zeit mit oder ohne Zeitzone und normalisiert auf UTC. Ohne Zeitzone gilt die lokale Zeit von Home Assistant - die Oberfläche schickt sowohl bei manueller Eingabe (Fahrt/Tankvorgang von Hand anlegen oder bearbeiten, fahrterkennung.py/belege.py) als auch beim rückwirkenden Import (historienimport.py) Ortszeit, nie UTC. Ohne diese Normalisierung bliebe ein von Hand erfasster Zeitstempel naiv (kein tzinfo) - und historienimport.py's eigene Dublettenprüfung (_ueberschneidet() für Fahrten, bekannte_zeiten für Tankvorgänge) überspringt jeden Datensatz mit naivem Zeitstempel stillschweigend, statt ihn auf Überschneidung zu prüfen. Ein von Hand angelegter oder bearbeiteter Datensatz wäre dadurch nie vor einem doppelten Import geschützt - genau die Lücke, die diese gemeinsame Funktion schließt, indem jeder Schreibpfad dieselbe Normalisierung durchläuft.""" if not wert: return None ts = datetime.datetime.fromisoformat(str(wert)) if ts.tzinfo is None: ts = ts.astimezone() return ts.astimezone(datetime.UTC) def zahl(wert: object) -> float | None: try: return float(wert) # type: ignore[arg-type] except (TypeError, ValueError): return None # Kein Auto dieser Art erreicht diesen Schnitt. Eine errechnete # Durchschnittsgeschwindigkeit darüber ist kein Beleg für eine schnelle # Fahrt, sondern für einen fehlerhaften Kilometerstand-Sprung am Fahrtrand # (z. B. ein Ausreißer im Verlauf oder ein knapp daneben liegender # wert_bei()/naechster_wert()-Treffer über eine Lücke hinweg). Gemeinsam für # den Import (historienimport.py) und die Live-Vervollständigung # (screening.py) - beide dürfen dieselbe Strecke nie unterschiedlich # bewerten. UNPLAUSIBLE_KMH = 300 # Kuerzer als das ist Zuendung ohne Fahrt: Radio, Tuer oeffnen, Diagnose - oder, # seit die Pausentoleranz entfallen ist, ein prellender Zuendungseingang. Am # 31.08.2026 sind daraus an einem einzigen Tag elf Fahrten mit 0 km entstanden, # zwei davon mit null Sekunden Dauer. # # Die Zahl stand vorher nur in historienimport.py, dessen eigener Kommentar den # Widerspruch sogar benannte ("die Live-Erkennung legt sie zwar an"): derselbe # Vorgang wurde beim Import verworfen und live gespeichert. Sie lebt deshalb # jetzt hier, gemeinsam mit UNPLAUSIBLE_KMH und aus demselben Grund - beide # Wege duerfen denselben Vorgang nie unterschiedlich bewerten. MINDESTDAUER_S = 60 def durchschnitt_kmh(distanz_km: float | None, dauer_s: float | None) -> float | None: """km/h aus Strecke und Dauer, oder None wenn eine der beiden fehlt oder die Dauer nicht positiv ist.""" if distanz_km is None or not dauer_s or dauer_s <= 0: return None return round(distanz_km / (dauer_s / 3600.0), 1) # Wie lange auf die Meldezeit desselben Datensatzes gewartet wird. # # Die flespi-Integration setzt die Entitäten eines Datensatzes nacheinander: # am 01.09.2026 gemessen stand die Zündung um 07:35:23.633 und die zugehörige # Meldezeit 2 ms später um 07:35:23.635. Ohne diese kurze Wartezeit läse man # den Zeitstempel des VORIGEN Datensatzes - beim Fahren zehn Sekunden daneben, # im Stand aber möglicherweise Stunden, weil das Gerät dort nur alle paar # Stunden einen Satz schreibt (Data Acquisition, On Stop: 43200 s). MELDEZEIT_FRIST_S = 2.0 MELDEZEIT_TAKT_S = 0.05 # Wie weit die Geräteuhr der von Home Assistant vorauslaufen darf, bevor der # Zeitstempel verworfen wird. Etwas Luft für Drift, aber keine Stunden - eine # falsch gestellte Geräteuhr darf die Auswertung nicht mitreißen. MELDEZEIT_VORLAUF = datetime.timedelta(minutes=5) async def geraetezeit( hass: HomeAssistant, sensor: str | None, ereigniszeit: datetime.datetime | None, standard: datetime.datetime, ) -> datetime.datetime: """Der Zeitstempel, den das Gerät seinem Datensatz mitgegeben hat - oder `standard`, wenn er fehlt oder unglaubwürdig ist. Warum das nötig ist: `standard` ist die Uhrzeit, zu der Home Assistant den Zustandswechsel verarbeitet hat. Hat das Gerät gepuffert - Funkloch, Tiefgarage, Tiefschlaf -, liegt die Wahrheit beliebig weit davor. Am 01.09.2026 gemessen: ein Datensatz mit Fahrtende trug die Gerätezeit 07:29:04 und kam um 07:35:23 an, sechs Minuten später. Der Wert ist eine Unix-Sekunde in UTC, nicht Ortszeit - ebenfalls nachgemessen: der Versatz zur UTC-Uhr von Home Assistant lag bei Sekunden, nicht bei zwei Stunden. Eine Zeitzonenumrechnung wäre nicht nur unnötig, sie baute einen Zwei-Stunden-Fehler ein. Gemeinsam für Fahrterkennung und Tankerkennung: beide legen Datensätze mit einem Zeitstempel an und dürfen ihn nie unterschiedlich bestimmen - dieselbe Regel wie bei UNPLAUSIBLE_KMH und MINDESTDAUER_S.""" if not sensor: return standard if ereigniszeit is not None: wartezeit = 0.0 while wartezeit < MELDEZEIT_FRIST_S: zustand = hass.states.get(sensor) if zustand is not None and zustand.last_updated >= ereigniszeit: break await asyncio.sleep(MELDEZEIT_TAKT_S) wartezeit += MELDEZEIT_TAKT_S zustand = hass.states.get(sensor) try: gemeldet = datetime.datetime.fromtimestamp( float(zustand.state), datetime.UTC # type: ignore[union-attr] ) except (AttributeError, TypeError, ValueError, OSError, OverflowError): return standard if gemeldet > standard + MELDEZEIT_VORLAUF: _LOGGER.warning( "Meldezeit %s liegt in der Zukunft (jetzt %s) - verworfen", gemeldet.isoformat(), standard.isoformat(), ) return standard return gemeldet def wert_bei( verlauf: list[Verlaufspunkt], zeitpunkt: datetime.datetime ) -> float | None: """Der zuletzt vor `zeitpunkt` gemeldete Zahlenwert, sonst der erste danach, sonst None. "Zuletzt davor" ist die richtige Wahl für einen Zählerstand: der Kilometerstand bei Fahrtbeginn ist der, der zuletzt gemeldet wurde, nicht der nächste (der schon Strecke enthält).""" davor = None for ts, wert in verlauf: gezahlt = zahl(wert) if gezahlt is None: continue if ts <= zeitpunkt: davor = gezahlt else: return davor if davor is not None else gezahlt return davor def route_aus_verlauf( lat_verlauf: list[Verlaufspunkt], lon_verlauf: list[Verlaufspunkt], start: datetime.datetime, ende: datetime.datetime, ) -> list[list[float]] | None: """Baut eine chronologische Liste von [lat, lon]-Punkten für die Fahrt-Detailkarte, aus zwei getrennt geführten Sensor-Verläufen (die FMM003 liefert Breiten-/Längengrad als zwei unabhängige Sensoren, siehe STANDORT_LAT_SENSOR/STANDORT_LON_SENSOR). Jeder Breitengrad-Punkt im Fenster [start, ende] bekommt den zeitlich nächstgelegenen Längengrad-Wert zugeordnet - beide Sensoren aktualisieren unabhängig voneinander, exakt gleiche Zeitstempel sind nicht garantiert. None bei weniger als zwei Punkten (keine sinnvolle Linie).""" punkte: list[list[float]] = [] for ts, wert in lat_verlauf: if not (start <= ts <= ende): continue lat = zahl(wert) if lat is None: continue lon = naechster_wert(ts, lon_verlauf) if lon is None: continue punkte.append([lat, lon]) return punkte if len(punkte) >= 2 else None # Wie weit die GNSS-Strecke vom Kilometerstand des Fahrzeugs abweichen darf. # # Beide Enden des Kilometerstands sind auf ganze Kilometer gerundet (am # echten Fahrzeug nachgemessen: 147 Schritte von exakt 1,0 km, kein einziger # feinerer). Die wahre Strecke liegt damit irgendwo in einem Fenster von # +/- 1 km um die Differenz. Was darin liegt, ist mit dem Fahrzeugwert # vereinbar; was darueber hinausgeht, ist es nicht - dann stimmt etwas nicht, # und der Fahrzeugwert behaelt recht. GNSS_TOLERANZ_KM = 1.0 def zaehlerstrecke( punkte: list[Verlaufspunkt], start: datetime.datetime, ende: datetime.datetime, ) -> float | None: """Die im Fenster [start, ende] gefahrene Strecke aus einem laufenden Kilometerzaehler. Der Anker ist der letzte Datensatz AM ODER VOR `start`, nicht der erste danach: der Zaehlerstand zu Fahrtbeginn ist der zuletzt gemeldete - dieselbe Ueberlegung wie bei wert_bei(). Ohne ihn fehlt die Strecke zwischen dem Beginn und dem ersten Datensatz danach. WARUM DIESE FUNKTION EXISTIERT: Livepfad und Rueckblick haben dieselbe Fahrt unterschiedlich gemessen. Das Screening las den Verlauf ueber verlauf_lesen(), das den Stand ZU BEGINN des Fensters mitliefert; der Rueckblick schnitt sein Fenster streng heraus und verlor genau diesen Punkt. Am 01.09.2026 an der echten Fahrt nachgemessen: 6,896 km gegen 6,816 km fuer denselben Zeitraum. Das ist die Doppelbewertung, die dieses Projekt bei UNPLAUSIBLE_KMH und MINDESTDAUER_S schon zweimal ausgeraeumt hat - jetzt schneiden beide Wege durch dieselbe Funktion.""" davor = [p for p in punkte if p[0] <= start] im_fenster = [p for p in punkte if start < p[0] <= ende] return strecke_aus_zaehler((davor[-1:] if davor else []) + im_fenster) def strecke_waehlen( grob: float | None, fein: float | None ) -> tuple[float | None, bool]: """Welche der beiden Streckenangaben gilt - und wurde die feine genommen? `grob` ist die Differenz der Fahrzeug-Kilometerstände: der Anker. Er ist der Tacho, er driftet nicht, und er ist die Zahl im Cockpit - aber er löst nur ganze Kilometer auf. `fein` ist die Strecke aus dem GNSS-Zähler des Geräts: metergenau, dafür anfällig für fehlenden Empfang und Drift. Die feine gilt, solange sie innerhalb der Rundungsunschärfe des Ankers liegt (GNSS_TOLERANZ_KM) - oder wenn es gar keinen Anker gibt, denn dann ist irgendeine Messung besser als keine. Liegt sie darüber, hat der Anker recht: dann fehlte Empfang oder der Zähler ist gedriftet. Gemeinsam für Livepfad (screening.py) und Rückblick (historienimport.py) - dieselbe Regel wie bei UNPLAUSIBLE_KMH und MINDESTDAUER_S: beide Wege dürfen dieselbe Fahrt nie unterschiedlich bewerten.""" if fein is None: return grob, False if grob is None or abs(fein - grob) <= GNSS_TOLERANZ_KM: return fein, True return grob, False def ist_gefahren(distanz: float | None) -> bool: """Hat sich das Fahrzeug bewegt? Auf eine Nachkommastelle gerundet: ab 0,1 km ist es eine Fahrt, darunter nicht (Ansage des Eigentümers, 01.09.2026). Unter 50 Metern zeigt die Oberfläche ohnehin \"0,0 km\" an, und der Eintrag sähe aus wie die Nullfahrten, die aus dem Bestand geräumt wurden. Eine UNBEKANNTE Strecke gilt als gefahren: liegt weder Kilometerstand noch GNSS-Zähler vor, wissen wir es nicht - und eine Fahrt zu verwerfen, die man nicht gemessen hat, wäre schlechter als eine ohne Streckenangabe zu behalten. Nur die gemessene Null ist ein Nein.""" return distanz is None or round(distanz, 1) != 0 def strecke_aus_zaehler(punkte: list[Verlaufspunkt]) -> float | None: """Gefahrene Strecke aus einem laufenden Kilometerzaehler des Geraets. Summiert die Zuwaechse statt einfach Ende minus Anfang zu rechnen, weil der Zaehler zurueckspringen kann. Ein Ruecksprung ist kein Rueckwaertsfahren, sondern eine Ruecksetzung - der neue Wert ist dann selbst der Zuwachs seit der Ruecksetzung, alles davor wurde bereits gezaehlt. Am 01.09.2026 an zwei echten Fahrten gemessen: * Fahrt 1, mit Ruecksetzung mitten in der Fahrt (das Geraet uebernahm seinen konfigurierten Startwert 0, als der CAN-Kilometerstand zum ersten Mal hochzaehlte): 0,415 km vor der Ruecksetzung, 6,543 km danach - macht 6,958 km. Google Maps sagt 7,1 km fuer dieselbe Strecke. Ohne die Ruecksprungbehandlung waeren es 6,543 km gewesen, also 0,4 km zu wenig. * Fahrt 2, ohne Ruecksetzung: 6,816 km. Dort degeneriert die Summe zu Ende minus Anfang, wie es sein soll. Bewusst NICHT ueber die Teilstrecken je Datensatz (segment_mileage), die dasselbe Geraet mitliefert: die verlieren einzelne Datensaetze. In Fahrt 2 waren 4 von 50 Teilstrecken null, obwohl gefahren wurde, und die Summe lag dadurch 0,2 km zu niedrig. Der Zaehler zaehlt ueber solche Aussetzer hinweg. None, wenn weniger als zwei Zahlenwerte vorliegen.""" werte = [zahl(wert) for _ts, wert in punkte] werte = [w for w in werte if w is not None] if len(werte) < 2: return None strecke = 0.0 for vorher, jetzt in zip(werte, werte[1:]): strecke += jetzt if jetzt < vorher else jetzt - vorher return round(strecke, 3) def hoechstwert_im_fenster( verlauf: list[Verlaufspunkt], start: datetime.datetime, ende: datetime.datetime, ) -> float | None: """Der größte Zahlenwert eines Verlaufs innerhalb von [start, ende]. Für die Höchstgeschwindigkeit einer Fahrt. Das ist der größte GEMELDETE Wert, nicht die tatsächliche Spitze: der FMM003 schreibt während der Fahrt alle zehn Sekunden einen Datensatz (Data Acquisition -> Moving -> "Min Period" = 10 s), eine kurze Spitze dazwischen sieht niemand. Für eine Fahrtenübersicht ist das genau genug; als Beweismittel taugt es nicht, und so ist es auch beschriftet. None, wenn im Fenster kein einziger Zahlenwert liegt.""" werte = [ float(wert) for ts, wert in verlauf if start <= ts <= ende and _als_zahl(wert) is not None ] return round(max(werte), 1) if werte else None def _als_zahl(wert: object) -> float | None: """Ein Verlaufswert als Zahl, oder None - Zustände wie "unavailable" kommen hier genauso an wie Messwerte.""" try: return float(wert) # type: ignore[arg-type] except (TypeError, ValueError): return None # Unterhalb dieser Strecke sagt die Literdifferenz nichts mehr: der # Tanksensor löst 0,1 l auf (an der echten Aufzeichnung nachgemessen, # 2026-08-31), ein Quantisierungsschritt entspricht also 10/Strecke # l/100 km Fehler - bei 3 km sind das ±3,3, bei 1 km schon ±10. MIN_STRECKE_VERBRAUCH_KM = 3.0 # Ein Verbrennerwert darüber ist kein Verbrauch, sondern ein Messfehler # (Sensorsprung, Tankvorgang kurz vor Fahrtende, Betankung im Stand). UNPLAUSIBLE_L_100KM = 60.0 def verbrauch_aus_literstaenden( start_liter: float | None, end_liter: float | None, distance_km: float | None ) -> float | None: """l/100km aus der Differenz zweier Literstände (TANK_LITER_SENSOR) und der gefahrenen Strecke - eine Näherung, kein vom Fahrzeug selbst für diese eine Fahrt gemeldeter Wert (ein solcher OBD-Sensor steht als offener Punkt in AGENTS.md; taucht einer auf, ersetzt er diese Näherung). None, wenn einer der Werte fehlt, die Strecke nicht positiv ist, oder der Literstand nicht gefallen ist (z. B. ein Tankvorgang während der Fahrt, oder unveränderter Füllstand) - in beiden Fällen ist der Quotient nicht aussagekräftig.""" if start_liter is None or end_liter is None or not distance_km: return None if distance_km < MIN_STRECKE_VERBRAUCH_KM: return None verbraucht = start_liter - end_liter if verbraucht <= 0: return None wert = round(verbraucht / distance_km * 100, 1) return wert if wert <= UNPLAUSIBLE_L_100KM else None def naechster_wert( zielzeit: datetime.datetime, verlauf: list[Verlaufspunkt] ) -> float | None: """Der Wert, dessen Zeitstempel am nächsten an `zielzeit` liegt. Anders als wert_bei() ist hier bewusst egal, ob der Wert davor oder danach liegt: der Kilometerstand kommt laut Datenquelle nicht sicher mit Fahrtende, sondern teils erst mit Beginn der nächsten Fahrt.""" bester_wert = None beste_diff = None for ts, wert in verlauf: gezahlt = zahl(wert) if gezahlt is None: continue diff = abs((ts - zielzeit).total_seconds()) if beste_diff is None or diff < beste_diff: bester_wert = gezahlt beste_diff = diff return bester_wert # Wie lange eine Nebenmessung (z. B. Außentemperatur) höchstens von der # Hauptmessung entfernt liegen darf, um noch als "zur selben Zeit" zu gelten - # vom Nutzer auf 300s (5 Minuten) festgelegt, nach ursprünglich 60s. Der # Wechsel ist an echten FMM003-Daten begründet, nicht geschätzt: das Gerät # sendet Außentemperatur deutlich seltener als Spannung (an einem # beobachteten Fahrtfenster 851 Spannungs- gegen 187 Temperaturmeldungen in # 48h) - selbst bei laufender Fahrt und ohne jede Verbindungsstörung wurden # reale Lücken bis 593s zwischen zwei Temperaturmeldungen gemessen. 60s hätte # genau diesen völlig normalen Fall verworfen. Physikalisch unproblematisch: # die Außentemperatur ändert sich über wenige Minuten kaum, anders als z. B. # eine GPS-Position oder die Spannung selbst - und die Live-Prüfung # (batterie.py's pruefen()) läuft ohnehin nur alle 5 Minuten, verlangt hier # also keine feinere Genauigkeit, als sie selbst liefert. Ein Verbindungs- # abbruch des Geräts (beobachtet: 45 Minuten, beide Sensoren gleichzeitig # stumm) bleibt mit 300s weiterhin sicher außerhalb der Grenze und liefert # bewusst KEINEN Wert statt eines beliebig alten. NEBENWERT_MAX_ABSTAND_S = 300 def wert_in_naehe( zielzeit: datetime.datetime, verlauf: list[Verlaufspunkt], max_abstand_s: float = NEBENWERT_MAX_ABSTAND_S ) -> float | None: """Wie naechster_wert(), aber None statt eines beliebig weit entfernten Werts, wenn selbst der zeitlich nächste mehr als max_abstand_s von zielzeit entfernt liegt.""" bester_wert = None beste_diff = None for ts, wert in verlauf: gezahlt = zahl(wert) if gezahlt is None: continue diff = abs((ts - zielzeit).total_seconds()) if beste_diff is None or diff < beste_diff: bester_wert = gezahlt beste_diff = diff if beste_diff is None or beste_diff > max_abstand_s: return None return bester_wert